Offene Matte G-Judoka am 16./17. März 2019

Am Wochenende des 16. und 17.03.2019 luden die Handicap-Sportler des CPSV zum gemeinsamen Training mit anderen Vereinen ein.

Um 9.00 Uhr begann das „noch“ alleinige Training der Chemnitzer mit einer Erwärmung durch Natalie Wanke, es übernahmen dann Mirko Wanke und Ullrich Heuschkel und trainierten taktische Wettkampfsituationen und Fußtechniken. Danach schloss sich der zweite Teil des Morgentrainings, Bodentechniken, geführt von Trainer Eric Jentzsch an.

Gegen Mittag reisten die Sportler des TSV Spandau mit ihren Betreuern an und es ging zum gemeinsamen Mittagsessen.

Nach einem Verdauungspäuschen gab es die zweite Trainingseinheit, diesmal mit den Berliner Sportlern.

Zuerst stellten sich alle namentlich vor, danach begann Sven Neuber, der Trainer des TSV Spandau, mit der Erwärmung. Trainingsziel war der Wurf Hiza-Guruma. Um Hiza-Guruma werfen zu können, trainierten die Sportler den Wurf in folgenden Schritten: Anreissen, Eindrehen, Niederwurf.

Nachmittags wurde dann zur gemütlichen Kafferunde mit Kuchen und Gebäck geladen.

Nachdem sich alle ein wenig ausgeruht hatten wurde eine kurze Erwärmung durchgeführt, danach folgte ein sog. Skill-Test zur Klassifizierung der Handicap-Judoka, welcher auch für die Trainer des CPSV sehr interessant anzusehen war.

Bei diesem Test gaben sich die Sportler größte Mühe, die gesteckten Ziele unter Anfeuerungsrufen der anderen Teilnehmer zu erreichen.

Die Skill-Übungen forderten den Handicap-Judoka Mut, Gleichgewicht, motorische Koordinationsfähigkeiten und Konzentration ab. 

Auch die Trainer des Chemnitzer PSV haben hierbei viele interessante Dinge gelernt.

Der Abend fand beim gemeinsamen Grillen und Abendessen sowie gemütlichem Beisammensein aller, sowie einer Pokalübergabe als Erinnerung ein ruhiges Ende. Alle verkrochen sich in ihren Schlafsäcken auf den Luftmatratzen bis zum nächsten Morgen.

Der Sonntag begann nach einem gemeinsamen Frühstück mit einer Erwärmung und danach einer Rückenschule mit der Physiotherapeutin Anja Puschmann.

Eine besondere Mutprobe für die Handicap-Sportler war ein Handstand mit Abrollen über einen Sportler in Bankposition.

Einer der Sportler meinte dann: „Es ist schon ein erstaunliches Gefühl, wenn man sich dies getraut und auch noch geschafft hat“ und „es ist eine tolle Erfahrung, mit anderen Trainingspartnern Würfe und Bodentechniken zu üben“.

Nach dieser Trainingseinheit wurde der Körper noch mit Dehnübungen entspannt.

Unser Dank gilt den Berliner Sportlern, dass diese keine Scheu hatten, mit den Judokas des CPSV zu trainieren.

Wir danken auch den Trainern Mirko und Natalie Wanke, Ullrich Heuschkel und Eric Jentzsch, dem Sportler Philipp Auerswald, welcher sich als Trainingpartner zur Verfügung stellt, der Physiotherapeutin Anja Puschmann sowie dem Trainer- und Betreuerteam des TSV Spandau, damit dies ein gelungenes sportliches, interessantes und gemütliches Wochenende geworden ist.

Ebenfalls danken wir Jacqueline Wanke, welche für das leibliche Wohl aller sorgte.   

Bericht v. Mirko Wanke und Robert Lohr

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