Fit für das Trainingslager 2018 – Ein Bericht von Robert Lohr

 

Wie in jedem Jahr fuhr die Gruppe von Mirko Wanke zum Trainingslager 2018 nach Schneeberg im Erzgebirge nahe der Stadt Aue.

Schneeberg hatte im Gegensatz noch zu Chemnitz etwas Schnee. Dort kamen wir am Strandbad Filzteich an und es war an einem Donnerstagnachmittag. Wir bekamen das Haus 6 und bezogen unsere Zimmer.

 

Nach dem leckeren Abendbrot gab es eine kleine Versammlung im Klubraum. Dort wurde besprochen, wann die nächsten Tage Training wären.

Am Freitag nachdem Frühstück ging es mit dem Mattenaufbauen los. Ich möchte mich bei dem Akiodo-Trainer bedanken, dass er uns für die Zeit im Trainingslager die Matten zur Verfügung gestellt hat.

Am Freitagvormittag war es nicht wirklich ein sauberes Judotraining, wie man es sich gewünscht hat. Diskussionen und Streit über andere Würfe, Anwendungen und es war für Mirko ein kleines Fiasko. Er war richtig enttäuscht darüber, dass wir die Übungen nicht ordnungsgemäß durchgeführt haben.

 

Nach dem leckeren Beefesteak mit Kartoffelbrei und Gemüse machten alle Mittagspause. Manche legten sich hin und andere unterhielten sich leise.

Dann hatten alle bis halb vier Freizeit und am Freitagnachmittag hat es etwas besser mit dem Training geklappt. Die Judowürfe klappten einigermaßen, genauso wie die Anwendungen und die Mini-Kata.

Die anderthalbe Stunde ging so schnell vorbei. Alle gingen mit dem knurrendem Mägen aus der Judohalle und freuten sich auf das tolle Abendbrot.

Am nächsten Tag, dem Samstag, klappte es mit dem Judotraining etwas besser. Keiner hat geschwatzt oder gelabert. Jede oder jeder konzentrierte sich auf die Übung, sei es die Anwendungen im Standrandori oder im Boden.

Wurfkombination? Was will der Trainer von mir? Am Anfang war ich etwas irritiert, jetzt habe ich den Faden gefunden.
Dann kam die Kata an der Reihe. Kata ist eine Art Showwettkampf. Bei der Kata zeigt man synchron die Würfe, das Verbeugen und auch Aufstehen. Je höher der Kyu ist, desto schwerer wird es.

Nach der Trainingseinlage gingen wir erneut zum Mittagessen.

Nach der Mittagspause ging das letzte Judotraining los. Daniel, der Einjahres-Daniel, scheuchte die Uken durch die ganze Halle, sodass sie mit dem letzten Judotraining beginnen konnten. Manche wiederholten die Standanwendungen und die anderen die Festhalten, Bodenanwendungen sowie auch die Kata.

Dann war auch das Trainingslager vorbei. Nach zwei wunderschönen Tagen traten die Uken den Nachhauseweg an am Sonntag, nach der einen Nacht in Schneeberg.

Robert Lohr

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