Chemnitzer PSV überzeugt beim internationalen Solanin Cup 2026
Beim Solanin Cup am 13. Juni 2026 in Nowa Sól (Polen) stellte sich der Chemnitzer Polizeisportverein e.V. einem hochklassigen internationalen Teilnehmerfeld. Insgesamt gingen 1022 Kämpfer aus 99 Vereinen und 13 Ländern an den Start – in beeindruckenden 1759 Kämpfen wurde um jeden Punkt gekämpft.
Starke Auftritte und wichtige Erfahrungen
Emily Morgenstern zeigte in ihrem Kampf gegen Marta Giňovská (JC Bardejov) eine sehr disziplinierte und taktisch kluge Leistung. In einem ausgeglichenen Duell ließ sie keine Wertung gegen sich zu und überzeugte besonders durch ihre stabile Defensive. Auch wenn sie sich am Ende knapp geschlagen geben musste, unterstrich sie ihr gutes technisches Fundament und sammelte wertvolle internationale Wettkampferfahrung.
Auch Emma Köhler stellte sich der starken Konkurrenz und bewies großen Einsatz. Im Hauptfeld traf sie auf Yaeli Simon (JUDO FAMILY), gegen die sie sich trotz engagierter Leistung geschlagen geben musste. In der anschließenden Trostrunde kämpfte Emma gegen Katarzyna Jaszczyszyn (UKS JUDO LION) und zeigte erneut großen Kampfgeist. Auch wenn sie diesen Kampf nicht für sich entscheiden konnte, überzeugte sie durch ihr Durchhaltevermögen und ihre Bereitschaft, sich der internationalen Konkurrenz zu stellen.
Fritz Rother mit starkem Turnierverlauf
Fritz Rother zeigte beim Solanin Cup einen engagierten und kämpferisch starken Auftritt in einem anspruchsvollen internationalen Teilnehmerfeld. Von Beginn an stellte er sich seinen Gegnern auf Augenhöhe und lieferte intensive Duelle.
Im weiteren Turnierverlauf bewies Fritz besonders seine Qualitäten: Mit einem überzeugenden Sieg gegen Bartłomiej Mazur fand er immer besser in das Turnier und bestätigte seine Form anschließend mit einem weiteren Erfolg gegen Noah Hersi. In diesen Kämpfen zeigte er Entschlossenheit, gute Übersicht und die Fähigkeit, sich taktisch anzupassen.
Auch in seinen anderen Begegnungen bewegte sich Fritz auf Augenhöhe mit starken internationalen Gegnern. Selbst knappe Entscheidungen unterstreichen, wie ausgeglichen seine Kämpfe waren und welches Niveau er bereits erreicht hat. Erst in der entscheidenden Phase musste er sich dem starken Zaur Fotiadi geschlagen geben.
Mit einem verdienten 7. Platz zeigte Fritz eine insgesamt sehr stabile Turnierleistung. Besonders hervorzuheben sind seine Entwicklung im Turnierverlauf sowie seine mentale Stärke und sein Durchhaltevermögen.
Fazit
Der Auftritt der Chemnitzer Judoka macht deutlich:
Der CPSV-Nachwuchs kann sich auch international behaupten. Neben wichtigen Erfahrungen überzeugten alle Starter durch Einsatz, Disziplin und Kampfgeist – eine starke Grundlage für die kommenden Wettkämpfe.
















